13. 5月 2019

19:30 Großer Saal, Musikverein

Cecilia Bartoli

Les Musiciens du Prince - Monaco | Antonio Vivaldi

この催し物は既に開催されました。


プログラム

Antonio Vivaldi Concerto E-Dur, op. 8/1 (RV 269) - „La Primavera” („Der Frühling”) - 1. Satz (Allegro) „Quell’augellin. Arie der Silvia aus „La Silvia“, RV 734 Non ti lusinghi la crudeltade. Arie des Lucio aus „Tito Manilo“, RV 738 Gelosia, tu già rendi. Arie des Caio Silio aus „Ottone in villa", RV 729 Concerto E-Dur, op. 8/1 (RV 269) - „La Primavera” („Der Frühling”) - 3. Satz (Allegro) Vedrò con mio diletto. Arie des Anastasio aus „Il Giustino“, RV 717 Concerto g-Moll, op. 8/2 (RV 315) - „L´Estate” („Der Sommer”) - 1. Satz (Allegro non molto) Sol da te mio dolce amore. Arie des Ruggiero aus „Orlando furioso”, RV 728 Concerto g-Moll, op. 8/2 (RV 315) - „L´Estate” („Der Sommer”) - 2. Satz (Adagio) Concerto g-Moll, op. 8/2 (RV 315) - „L´Estate” („Der Sommer”) - 3. Satz (Presto) Si lento ancora il fulmine. Arie der Zanaida aus „Argippo“, RV 697 — 休憩 — Antonio Vivaldi Zeffiretti che sussurrate. Arie der Hippolyte aus „Ercole sul Termodonte“, RV 710 Concerto F-Dur, op. 8/3 (RV 293) - „L´Autunno” („Der Herbst”) - 1. Satz (Allegro) Ah fuggi rapido. Arie des Astolfo aus „Orlando furioso“, RV 728 Concerto F-Dur, op. 8/3 (RV 293) - „L´Autunno” („Der Herbst”) - 3. Satz (Allegro) Gelido in ogni vena. Arie aus der Oper „Farnace”, RV 711 Concerto f-Moll, op. 8/4 (RV 297) - „L´Inverno” („Der Winter”) - 1. Satz (Allegro non molto) Se mai senti spirarti sul volto. Arie des Cesare aus „Catone in Utica“, RV 705 Concerto f-Moll, op. 8/4 (RV 297) - „L´Inverno” („Der Winter”) - 2. Satz (Largo) Concerto f-Moll, op. 8/4 (RV 297) - „L´Inverno” („Der Winter”) - 3. Satz (Allegro)

アンコール

Georg Friedrich Händel Mi deride - Desterò dall’empia Dite. Rezitativ und Arie der Melissa aus „Amadigi di Gaula“, HWV 11 Antonio Vivaldi Sventurata navicella E.A. Mario Santa Lucia luntana Agostino Steffani A facile vittoria. Arie des Sigardo aus „Tassilone”

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Vivaldis Stimme

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli kommt mit betörend schönen Arien erneut in den Großen Saal des Wiener Musikvereins – einen Ort, an dem sie Triumphe feierte und das Publikum zu Begeisterungsstürmen animierte. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Leid und Glück in Antonio Vivaldis Musik führt sie mit feinster Klinge. Wahre Entdeckungen aus dessen über neunzig Opern bieten hierfür den vokalen Fundus  

Neugierigen Spaziergängern ist es vermutlich schon längst und wiederholt aufgefallen. Unweit des Wiener Musikvereins, schräg vis-a-vis, Adresse Karlsplatz 13, erinnert eine Gedenktafel an Vivaldis Ende in Wien. „An dieser Stelle befand sich bis 1789 der Bürgerspitals- oder Armensünder-Gottesacker / Antonio Vivaldi / geboren am 4. März 1678 in Venedig wurde hier am 28. Juli 1741 begraben.“ 62-jährig hatte der Star von einst sein berufliches Glück in Wien gesucht – der einst so strahlende Stern des berühmten Venezianers war schon zehn Jahre zuvor zunehmend verblasst. Die Zeit legte ihre Schatten auf ihn. Der musikalische Geschmack, die Ästhetik des Ansprechenden hatten sich verändert. Der frühe wie unerwartete Tod Kaiser Karls VI. (1740), auf dessen Fürsprache und Unterstützung Vivaldi in Wien hoffte, tat sein Übriges. Antonio Vivaldis „Fünfte Jahreszeit“ brach an, und bis auf die immergrünen „Vier Jahreszeiten“ schienen seine prächtigen Werke vergessen.

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