13. 6月 2019

19:30 Großer Saal, Musikverein

Wiener Symphoniker

Lorenzo Viotti | Wagner • Pfitzner • Debussy

この催し物は既に開催されました。


プログラム

Richard Wagner Vorspiel zur Oper „Tristan und Isolde“ und „Isoldes Liebestod“, WWV 90 Hans Pfitzner Es glänzt so schön die sinkende Sonne, op. 4/1 Mein Herz ist wie die dunkle Nacht, op. 3/3 Ist der Himmel darum im Lenz so blau, op. 2/2 Nachts, op. 26/2 Herbstlied, op. 3/2 Es fällt ein Stern herunter, op. 4/3 An die Mark, op. 15/3 — 休憩 — Claude Debussy Prélude à l´après-midi d´un faune. Eglogue pour Orchestre d`après Mallarmé („Der Nachmittag eines Fauns”) Alexander Skrjabin Le Poème de l`Extase. Symphonische Dichtung in einem Satz, op. 54

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Höchstmaß an Emotionen

„Viotti“, las man vor wenigen Tagen in einer Wiener Musikkritik, „ist eine jener raren Persönlichkeiten, die mit höchster Präzision und Transparenz ein Höchstmaß an Emotionen generieren.“ Diese Qualitäten kann der 29-Jährige auch bei seinem nächsten Konzertprojekt im Musikverein voll ausspielen. Mit den Wiener Symphonikern interpretiert Lorenzo Viotti Musik von Wagner („Tristan“-Vorspiel und „Isoldes Liebestod“), Debussy („Prélude à l’après-midi du’un faune“) und Skrjabin („Le Poème de l’Extase“), dazu Orchesterlieder von Hans Pfitzner, gesungen von Matthias Goerne: ein spannender Beitrag zum Pfitzner-Jahr 2019.

Viotti ist noch keine dreißig – und bewegt sich schon jetzt auf einer Laufbahn, die man mit Fug und Recht Weltkarriere nennen kann. Hans Pfitzner, 1869 geboren, war gerade einmal zwanzig, als er sich mit seinen Liedsammlungen Opus 2 bis 7 als hochbedeutender Komponist in diesem Genre etablierte. Dass sich Pfitzner später politisch unheilvoll verstrickte, ändert nichts am künstlerischen Wert seines Werks, zumal des frühen. Leidenschaftlich spürte der junge Pfitzner dem Ideal der Liedkunst nach, wie er es sah. Dass der Komponist ein Gedicht nur „vertone“, davon kann nach seinem Empfinden keine Rede sein. „Aus zwei verschiedenen Quellen“, so Hans Pfitzner, „strömt derselbe Geist zu einem Gebilde zusammen, in dem Wort und Ton eins werden …“